Einsteiger-Kurs für Motivtorten

Heute hatten die Teilnehmer des Einsteigerkurses in Neubrunn wieder riesen Spaß beim Torten dekorieren.  Drei der Teilnehmerinnen wollten ihrer Kreativität freien Lauf lassen; das Ergebnis war toll! Ich hoffe, ihr konntet etwas für euch mit nach Hause nehmen und ich habe bei euch das Interesse an den Motivtorten geweckt.









Liebe Grüße
Brigitte

Leckere Laugenbrötchen und -stangen wie vom Bäcker

Als Vorspeise zu Weihnachten gab es bei mir frisch gebackenes, kleines Laugengebäck mit verschiedenen Salzen und Butter. Da sie ganz fantastisch geworden sind möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.



Rezept: Laugengebäck

500 g Weizen-Mehl,  550er
11 g Salz
1 Teel. Zucker
300 g warmes Wasser/Milch (ich habe etwa zwei Drittel Wasser/ein Drittel Milch genommen)
1/2 Würfel frische Hefe
40 g zimmerwarme Butter

Für die Lauge:
4 Esslöffel Natron auf 2 Liter Wasser plus 1 Ess. Salz
Brezelsalz

Mehl sieben, in die Mitte eine Kuhle machen, Hefe im warmen Wasser/Milchgemisch auflösen und zum Mehl geben, die restlichen Zutaten alle auf einmal dazu geben und kräftig schlagen bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Dass die Hefe extra gehen muss, wie das unsere Mütter immer getan haben, ist wirklich nicht mehr nötig. Ich habe es mir seit ein paar Jahren auch abgewöhnt. Ich sehe keinen Unterschied beim Gebäck. Wichtig bei Hefeteig ist jedoch, dass der Teig weich ist beim Schlagen, dann ist auch das Hefegebäck zart. Mein Vater war Bäcker und hat mir immer gesagt, dass in den Hefeteig immer etwas mehr Fett und Milch gehört, als im Rezept steht. Bei meinem natürlich braucht ihr nichts mehr extra zugeben, das habe ich schon so ausgebessert, dass es passt. 
Die Teigkugel nun für mindestens 30-60 Min. mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort oder Backofen, der auf 30 Grad eingestellt werden kann, aufgehen lassen.Sie soll sich deutlich verdoppeln.
Nun den Hefeteig auf eine Arbeitsplatte geben und nochmals kräftig kneten bzw. auf die Arbeitsplatte schlagen. Die Luftblasen müssen raus. 
Jetzt sticht man mit einem Teigschaber 40 - 50 Gramm schwere Stücke ab, rollt sie in der hohlen Hand mit festem Druck auf der Arbeitsplatte, dabei werden sie schön glatt und rund oder ihr macht eben Stangen. Wenn ihr Zöpfe machen wollt solltet ihr den Teig erst etwas entspannen lassen, sonst ziehen sich die Würste immer zu sehr zusammen. Nach ein paar Minuten bleiben sie dann in der gewünschten Länge liegen, so dass ihr einen Zopf flechten könnt. Diese Teiglinge nochmals 30 Minuten gehen lassen, dabei sollte die Haut schön glatt und trocken werden .
Das Wasser mit dem Natron und dem Salz wird zum Sieden gebracht und in dieser Lauge dann die aufgegangenen Brötchen für 20 Sekunden schwimmen lassen. Mit einem Schöpfer heraus holen und aufs Blech evtl. Backpapier legen. Jetzt erst werden sie mit einer Schere eingeschnitten, damit dieses Muster entsteht und mit Salz bestreut. 
15 - 20 Minuten backen bei 160 Grad Ober- und Unterhitze. Wer ein Lochblech hat ist klar im Vorteil, da werden die Brötchen am schönsten, sie gehen auch von unten etwas hoch und bleiben nicht platt wie bei einem normalen Backblech.
Ich habe aus diesem Rezept 19 kleine Teilchen herausbekommen. Ein normal großes Brötchen wiegt 80 Gramm.
Mein Mann war auf jeden Fall begeistert!

Liebe Grüße und viel Erfolg beim Nachbacken
Brigitte


Grenzsteine sind ja so einsam....aber nicht auf meiner Torte

Hallo ihr Lieben,

diesmal habe ich nicht lange überlegen müssen für die Torte zum Siebener-Treffen. Mir kam recht schnell die Idee, diesen Steinen Gesichter zu geben und so machte ich mich gleich an die Modellierarbeit.  Da die Torte nur einstöckig war, habe ich dem Wunsch nach einer Schwarzwälder Torte entsprechen können. Obwohl ich mir auch dieses Mal wieder geschworen habe, das war die letzte mit Sahne und Obstfüllung. Viel einfacher geht das ja mit Rührkuchen. Nun habe ich vom Innenleben auch ein Bild gemacht und will euch diesmal zeigen, wie das mit der dunklen "Erde" geht .Ich habe die Torte draußen im Freien aufgenommen; da  sieht sie doch gleich noch hübscher aus.




  "Hey du da drüben, komm mich doch mal besuchen"


"Oh je, wie soll ich das denn schaffen?"




Hier seht ihr schön, wie ich die Multi size pan wieder um den eckigen Kuchen gesetzt habe, außenherum die Schokoganache mit der Spritztülle gespritzt habe, damit dann innen die Kirschen und die Sahne Platz finden, ohne dass davon etwas an den Fondant kommt.  Deckel noch drauf und ab in den Kühlschrank. Nach ein paar Stunden ist es fest und kann mit einem scharfen Messer entlang der cakepan ausgeschnitten werden. 
Dann noch außenherum etwas Schokoganache und wieder für ein paar Stunden kühl stellen. Nun kann die Torte mit Fondant überzogen werden. 



Mit diesen Oreo Keksen werden die dunklen Erdkrümel gemacht. Sie sehen wirklich fantastisch aus wie echte dunkle Erde eben. Das Weiße der Kekse wegkratzen und nur die Kekse in eine Plastiktüte geben. 


dann mit dem Wellholz ein paarmal drüber und fertig sind die feinen Krümel.



 Liebe Grüße Eure
Brigitte

Louis Vuitton cake Multicolore mit Tutorial/Anleitung


Meine nun, nahe dem Original Louis Vuitton Tasche, fertig gestellte Handtasche als Motivtorte. Nachdem ich mir in USA die LV-Schablone bestellt hatte, konnte ich nun mit Hilfe der Airbrushpistole die Tasche
 ala Multicolore gestaltet. 
Im Inneren des Kuchens ist zweimal Schokokuchen, die Füllung besteht aus Ganache. Die Tasche ist 30 cm lang, 16 cm tief und 16 cm hoch, ohne die Henkel.










Hier sind die zwei Schokokuchen aufeinandergestapelt, bevor sie dann bearbeitet wird.


Die Tasche wird mit einem Messer "geschnitzt", das geht bei einem Rührkuchen ganz gut. Die Reste kann man sehr gut für Cakepops verwenden. Am Anfang habe ich den Abschnitt immer weggeworfen, doch dank dieser Pops finden sie so eine prima Verwertung.


Für den Reißverschluss behelfe ich mir immer mit einem Reißverschluss einer Winterjacke, da ist der Reißverschluss schön ausdrucksstark. Fondant drauf legen, evtl. Brettchen unter die Jacke legen, dass man gut drücken kann und fertig ist das Reißverschlussmuster.






Reißverschluss golden anmalen und oben auf der Tasche positionieren.



Das sind die Schablonen der Henkel, die werden in dem hellen beige ausgeschnitten und über die bereits getrockneten Fondant-Henkel geklebt. 


Der schwierigste Part war das Ankleben der Henkel mit nur zwei Händen! 
Aber ich habe es dann geschafft.



Liebe Grüße
Brigitte

Danke Torte für die Würzburger Geschäftsleitung

Da man an Weihnachten gerne für das erfolgreiche Jahr danke sagt, habe ich diesen Redvelvet Cake mit Frischkäsefrosting gebacken. 




Ich hoffe, dass er auch schmeckt....


Liebe Grüße
Brigitte

Rezepte der super leckeren cupcakes von meiner Ausstellung Retzstädter Gewächse




Dieses Jahr habe ich an der Hobbykünstler Ausstellung in unserem Ort teilgenommen. Da ich nicht nur Motivtorten, u.a. meine Gewinnertorte der Hamburger Tortenshow 2012, für die ich so viele Preise erhalten habe, zeigen wollte, habe ich ganz viele cupcakes und cakepops gebacken. Es war ein wahrer Backmarathon, für den ich mir vorher 2 Tage Urlaub genommen habe, sonst hätte ich das nie geschafft. Viel vorbereiten lässt sich da ja nicht, denn es soll ja alles möglichst frisch sein.

Diese Schokocupcakes, für Kinder wie gemacht, weil sie alle gerne Schokolade essen, habe ich kindgerecht mit Seeräubern verziert. Das Gesicht ist aus Fondant mit fertigen Augen. Der Bart sowie der Stoppelbart ist mit schwarzem foodcolourpen aufgemalt. Für die weißen Tüpfelchen auf dem Kopftuch habe ich eine runde Spritztülle hergenommen und damit den weißen Fondant ausgestochen. Das geht schnell und oben fallen dann alle ausgestochenen Teile raus.


Auf den Schokocupcakes ist Schokoladenganache gespritzt.
Die Schokocupcakes habe ich innen zusätzlich mit Karamellcreme gefüllt. Rezept der Karamellcreme weiter unten!

Das Schokoladencupcake Rezept habe ich von Maria, "Bin dann mal kurz in der Küche". Sie sind schön schokoladig und schmecken super!
Schokoladencupcakes mit Schokoladenbuttercreme
(für 12-14 Stück)   

Rezept:
90g Butter
165g Zucker
2 Eier
150g Mehl
5g Backpulver
1/2 Tl Natron
40g Kakaopulver
140ml Buttermilch
Für die Schokoladenbuttercreme:
150g Zartbitterschokolade
100ml Sahne
200g weiche Butter
50g Puderzucker

Für die Cupcakes Butter und Zucker schaumig rühren. Die Eier unterheben. Mehl, Natron, Backpulver und Kakao mischen und unter den Teig rühren. Zum Schluss die Buttermilch einrühren.
Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Schokoladenteig auf die 12-14 Förmchen verteilen. In jeden Cupcake eine Kirsche legen.
Die Cupcakes bei 180°C etwa 25 Minuten backen (Stäbchenprobe).  
Für die Buttercreme die Schokolade grob hacken. Die Sahne erhitzen und über die gehackte Schokolade gießen. So lange verrühren, bis eine gleichmäßige, cremige Schokomasse entstanden ist. Die Schokomasse vollständig auskühlen lassen.

Die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Die gekühlte Schokomasse mit einem Handrührgerät aufschlagen und die Butter-Zucker-Mischung unterrühren. Die so entstandene Buttercreme auf den Cupcakes verteilen und mit Obst oder bunten Streuseln verzieren.

Espresso  Marsala cupcakes (24 Stück)


                                                

Dieses tolle Rezept habe ich bei  Ninas-kleiner-food-blog gefunden. Die cupcakes sind schon saftig, fluffig und aus der Rezeptmenge habe ich genau 24 cupcakes bekommen. Das hat mir besonders gut gefallen, dass kein Teig übrig blieb und keiner gefehlt hat. Es ärgert mich immer, wenn ich wegen zwei cupcakes noch mal das ganze Blech in den Ofen schieben muss. Ich habe einen Esslöffel Teig in jedes cupcake gegeben, nach dem Backen waren sie mit dem Papier schön eben.

Rezept: 


120 g weiche Butter
250 g Zucker
3 Eier
2 Vanilleschoten ( habe ich durch 1 Pck. Vanillezucker ersetzt)
360 g Mehl
1 1/2 Päckchen Backpulver
300 ml Milch (ich habe halb Milch, halb Buttermilch genommen)

Zum Tränken:
6 EL abgekühlter Espresso
3 EL Marsala

Für das Frosting:
375 g Mascarpone
100 g Puderzucker
3 EL Espresso
3 EL Marsala (ich habe Kaffeelikör genommen)
200 g Sahne
1 Päckchen Sahnefest

Für die Deko:
Kakaopulver
Kaffeebohnen 

Zubereitung: 
Für die Vanille-Cupcakes 120 g weiche Butter mit 250 g Zucker gründlich verrühren. 3 Eier einzeln unterrühren. 2 Vanilleschoten auskratzen und das Mark ebenfalls untermengen. 360 g Mehl mit 1 1/2 Päckchen Backpulver vermischen und abwechselnd mit 300 ml Milch unterrühren. Dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder aufhören. Bitte darauf achten, dass alle Zutaten die gleiche Temperatur haben - die Butter, die Eier und die Milch also schon rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. 

Von dem Teig einen Esslöffel in die Papierförmchen (am Besten in ein Muffinbackblech gestellt) füllen und nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 150 °C für ca. 18 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Für das Frosting die Mascarpone (Zimmertemperatur mit dem Puderzucker verrühren, Espresso und Kaffeelikör unterheben und zum Schluss die steif geschlagene Sahne unterziehen. Nur so lange rühren, bis es vermischt ist, es gerinnt sonst gerne bei langem Rühren.

Karamell-Cupcakes mit Schokoladenteig von Maria s.oben:



Karamellcreme:

200 g Sahne
300 g weiche Werthers Karamells (gibts u.a. bei Aldi)
Sahne aufkochen, Karamells darin schmelzen lassen, abkühlen lassen. 
100 g weiche Butter unterrühren und aufschlagen. Diese Karamellbuttercreme ist ein Traum! 
Die noch flüssig Creme habe ich u.a. als Füllung für cupcakes hergenommen. Also in der Mitte eine Kuhle rausschneiden und einen Teel. Karamellsoße reingeben. Deckelchen wieder draufdrücken. Als Verzierung auf der Buttercreme sind noch ein paar gehackte Karamellen.



Schokoladen-Kirsch-Traum



Apfelblütentee Cupcakes (sie waren der Renner)

 


Das Rezept ist aus dem Buch "Süße Sünden" der Hummingbird bakery.

4 Essl. Instant Apfelteepulver
80 g weiche Butter
280 g Zucker
240 g Mehl
1 Essl. Backpulver
1/4 TL Salz
2 Eier
200 ml Vollmilch

Für das Frosting:
4 Essl. Instant-Apfelteepulver
50 ml Vollmilch
500 g Puderzucker
160 g weiche Butter

Ich habe allerdings diese Creme nicht exakt so hergenommen, sie scheint mir zu süß zu sein. Ich hatte schon welche aus dem Buch ausprobiert und sie sind richtig pappig süß. Deshalb habe ich mir eine Fertigpackung Buttercremepulver bestellt, habe diese nach Anleitung hergestellt unter der Zugabe der 4 Essl. Apfelteepulver und dann die weiche geschlagene Butter untergerührt. Mir hat diese Apfelteebuttercreme super geschmeckt. Das kleine Blümchen auf dem Frosting ist aus Fondant ausgestochen und mit gelbem Lebensmittelfarbenpulver in der Mitte  leicht betupft. 





Cakepops für die "Retzstädter Gewächse"

Am Sonntag 18.11.2012 ist es soweit, die Hobbykünstler-Ausstellung in Retzstadt beginnt um 12.30 Uhr und endet um 19.00 Uhr. 
Dieses Jahr bin ich auch dabei, ich habe mir Urlaub genommen  und inzwischen schon fleißig gebacken und gerollt. Denn jedes cakepop das ihr nachstehend auf den Bildern seht, ist aus zerbröseltem Rührkuchen. Mit Butter, Philadelphia und etwas Puderzucker werden die Kuchenbrösel dann vermischt und in Kugeln gerollt. Ein Stäbchen wird in Schoki getaucht und in den Knödel gesteckt. Wenn er nach 30 Min. fest ist, wird der ganze Pop in aromatisierte Schokolade getaucht und verziert. Hmm.........die sind lecker
Hier ein paar Bilder der 135 cakepops,die es an meinem Stand geben wird:









Mein summercottage, für das ich kürzlich auf der Tortenshow Hamburg, ausgerichtet in der Handwerkskammer Hamburg,  eine Goldmedaille bekam und das außerdem noch mit dem Preis der "Besten Torte 2012" ausgezeichnet wurde und  das Gingerbreadhous, mit dem ich letztes Jahr einen Internationalen 6. Platz errungen habe, werdet Ihr auch auf meiner Ausstellung in Natur sehen können. Ich freue mich schon auf alle Torteninteressierten. 
Wer Fragen hat zu meinen Kursen, die im Januar mit einem Einsteigerkurs wieder beginnen, der kann das gerne am Sonntag tun.

Ganz liebe Grüße
Brigitte

Kurstorte- zweistöckige Torte stapeln am 15.10.16

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diesmal dekorieren wir eine rustikale Torte zur Hochzeit

Hochzeitstorte mit Blattsilber

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summer cottage von der Tortenshow Hamburg 2012

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