Lebkuchenrezept für Lebkuchenhaus/Gingerbread House




230 g Butter/Pflanzenfett  (Zimmertemperatur)
100 g brauner Zucker        zusammen schlagen bis es cremig ist

250 g dunkelbrauner Zuckerrübensirup    dazugeben
650 g Mehl
1 Msp. Hirschhornsalz
1 Beutel Lebkuchengewürz
1 Teel. Zimt
1 ganzes Ei
1 gestr. Teel. Salz
1 Eßl. Wasser (nach Bedarf)    alles miteinander verrühren bzw. am Schluss mit der Hand kneten. In einen Plastikbeutel geben und mindestens 3 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig  immer auf einem neuen Butterbrotpapier auswellen, Schablone drauflegen und ausschneiden, den übrigen Teig drumherum wegnehmen und auf einer völlig ebenen Fläche backen, ca. 10 bis 20 Min. je nach Stärke und Größe der Teile. Die Teile sollen aber schon gut durchgebacken sein. Der Teig hält sich mehrere Tage im Kühlschrank.
Nach dem Backen die Teile auf einer geraden Arbeitsfläche auskühlen lassen.
Mein Teig hat sich in der Größe fast nicht verändert und ist auch nur wenig hochgegangen. Ich denke, dass er mit Backpulver mehr aufgehen würde, was aber in diesem Fall nicht gewünscht ist. Für mein Lebkuchenhaus habe ich zweimal diese Teigmenge benötigt.

Gutes Gelingen wünscht euch
Brigitte

Gingerbreadhouse - Lebkuchenhaus



Ein Gingerbreadhouse zu machen, das hat mich seit letztem Winter gereizt, als ich das erste mal so eines sah. Ich habe die Pläne selbst entworfen und auf Schablonen (dünne Platzsets) übertragen.


Der Trick bei der Dachneigung ist der, wie ihr unten am Dachfenster seht, dass alles was am Dach(Giebel) anstößt, die gleiche Neigung haben muss, dann passt es auch beim Ankleben perfekt.


Die auszuschneidenden Teile müssen auf einem Butterbrotpapier ausgewellt werden und so auf das absolut ebene Blech kommen, sonst verzieht sich das Teigteil. Der Rest des Teiges wird dann wegehoben. Das Lebkuchenrezept:




Die "Steinwand" habe ich mit einer Prägematte gemacht.


Die Teile werden ca. 15 - 20 Min. gebacken.


Damit die Fenster des Hauses schön durchsichtig werden, kann man diese mit Isomaltstückchen oder einfachen Bonbons, die vorher im Plastikbeutel zertrümmert werden, befüllen. Der Teig wird erst 10 Min. gebacken und dann die restlichen  10 Min. mit den Stückchen fertiggebacken.


Hierbei schmilzt das schön und sieht dann so aus:



Die ganzen gebackenen Teile:


Wie ihr seht, habe ich auch im Dach Löcher gelassen, damit das Licht der LED-Lichterkette  durchscheinen kann, wenn ich dann die Dachfenster davorsetze. Eine passende MDF-Platte hatte ich zuhause, durch die mir mein Mann ein Loch bohrte um die LED-Lichterkette im Inneren des Hauses zu fixieren. Dann noch vier Füßchen dran gemacht, dass sich das Teil auch gut aufnehmen und tragen lässt.
Die einzelen Wände und Teile habe ich alle vorher bemalt, das geht  wesentlich leichter von der Hand und das Icing fließt nicht weg. Das war auch gut so, denn im Nachhinein hätte ich es nicht mehr so hinbekommen. Ich hätte auch das Dach noch bemalen sollen, damit hatte ich meine liebe Not, weil alles in Wellen runterlaufen wollte.







Es empfielt sich auch, etwas von der farbigen Glasur im luftdichten Beutelchen aufzubewahren für evtl. Ausbesserungen.


Noch ein paar Schneeflecken drauf und los kanns gehen mit der Deko der Landschaft drumdrum.


Die Beleuchtung funktioniert schon mal..


 An einem Abend war die vordere Fondant-Deko dann geschafft. Die Fondantbäume und Büsche, das Kind mit Schlitten und der Schneemann waren schon fast hart, als ich sie in das Icing gesetzt habe. Die Platten zum Eingang habe ich auch aus Lebkuchenteig gebacken. Besonders schön wirkt der Schnee, wenn man ihn in noch feuchtem Zustand mit Snowflakes bestreut.






Das Treppengländer ist aus Salzstängchen.


Zwei ganze Tage waren nötig um die Lebkuchenteile auszuschneiden und zu backen. Ich hätte nicht gedacht, dass sich das so lange hinzieht. Der Ofen ist 8 Std. gelaufen. Drei weitere lange Abende habe ich die Hausteile dann angemalt und dekoriert sowie die Modellierungen gemacht. Die letzten zwei Abende habe ich die Wände und Giebel zusammengefügt und die Landschaft drumherum gestaltet.
Zum Schluss noch ein wenig Snowflakes über das noch feuchte Icing gestreut und die ganze Winterlandschaft glitzert, als wäre es bitterkalt. Das Haus duftet sehr gut nach Lebkuchen und macht Lust auf die Weihnachtszeit!

Liebe Grüße
eure Brigitte

Garten-Torte mit Rosenbusch - Step by Step Anleitung

Zum 70. Geburtstag für eine Gartenfreundin und Rosenliebhaberin. Sie liebt es Rosen zu schneiden, doch ein wenig Pause ist immer gut. Deshalb habe ich Fondantmodellierung auf die Bank gesetzt und schon kommt ein Schmetterling angeflogen. Die Dekorationen sind alle aus Fondant und zum Teil ist die Oberfläche gebrusht.






Für diese Gartentorte habe ich eine ovale Form von Invicta gewählt, weil sie mir zur Zeit so gut gefällt. Dieses Set habe ich mir in England bestellt und an den Formen von Invicta gefällt mir, dass sie so schön hoch sind. Da braucht man kein Backpapier an den Rand stellen, das dann sowieso immer enger wird, je höher man kommt. Der Teig in diesen Alu-Formen braucht etwas länger beim Backen.

Da es keinen ovalen Tortenring zu kaufen gibt, habe ich mir  selbst einen gebastelt. Er ist aus ganz dünnen Platzset´s, die es für 40 Cent pro Stück zu kaufen gibt. Ein Set in Streifen zusammengeschnitten und mit Sekundenkleber zusammengeklebt hält wunderbar. Ich dachte erst ich muss das ganze mit Heftklammern unterstützen, doch es war nicht nötig. bis jetzt habe ich es mit einem Bändel zusammengehalten, an der Halterung muss ich noch arbeiten.

Hier die ovalen Formen aufeinandergestapelt:



Das ist mein Zubehör, das ich zum Torteneinstreichen nehme. Diese Qietschflasche ist ideal, um die Biskuitböden zu befeuchten. Die runde Aluscheibe ist ein muss für alle Hobby-Konditoren. Sie ist schön stabil, lässt sich leicht auf der Arbeitsplatte drehen und als Kuchenretter ist sie auch ideal, um die aufgeschnitten Böden separat abzuheben; außerdem ein langes Tortenmesser zum Einstreichen und der eckige Teigschaber.


Das ist das ovale cakeboard für die Torte, auf diesem wird die Torte dann eingestrichen. Ich streiche die Ganache diesmal gleich auf diesem Bord auf die Torte, da ich einen ganz schmalen Rand für den Fondant übrig habe, so dass ich ihn gleich mitsamt der Torte eindecken kann.



Da es eine Schokosahne mit Kirschfüllung gibt, habe ich mich diesmal für einen Rand aus Biskuit entschieden. Also außenherum immer einen Rand aus Biskuit gestellt.


Auf die Kirschen dann Sahne und den ausgeschnitten Boden drauf. Man sieht es kaum, dass der Boden kleiner ist und in den Rand passt.


Wieder den Rand außenherum gelegt und mit Ganache etwas fixiert und mit Sahne gefüllt.



Dann den Deckel auf die Torte.


Mein selbstgebastelter, verstellbarer Tortenrand:



Mit dem Tortenmesser die Torte an der Seite und oben mit Ganache einstreichen.


Hier verrate ich euch meinen Trick, dass der Rand schön eckig und ganz exakt wird. Der Tortenrand wird beim Einschmieren etwas höher mit Ganache oder auch Sahne eingestrichen, so dass ca. ein halber Zentimeter der Masse/Ganache übersteht. 


Dann mit dem Messer flach an der Kante ansetzen und nach innen streichen. So fortfahren bis die ganze Torte eine schöne eckig Kante hat. Das kann beliebig oft wiederholt werden, bis sie gut aussieht. Meine Ganache ist diesmal leider etwas brockig geworden, aber ich glaube, man sieht was ich meine.



Nun ist sie schön glatt



und kann mit Fondant eingedeckt werden. Vorher mache ich mir immer eine Zeichnung von der Torte, das hilft bei der Fertigstellung sehr.



Noch den überstehenden Rand abschneiden und es kann dekoriert werden.






Liebe Grüße
eure Brigitte

Bob der Baumeister

Für Till, unseren Nachbarsjungen, der bald in die Schule kommt,  habe ich eine Überraschungstorte gebacken. Das Motiv mit Bob dem Baumeister sah ich als Bastelanleitung und sie hat mich inspiriert, daraus einen Torte zu backen. Dazu habe ich eine Biskuitrolle mit Schokosahne gefüllt und sie zu einer Tüte gerollt. Die Tüte mit Schokoganache bestrichen wurde dann mit Fondant eingedeckt. Alles ist aus Fondant, am oberen Ende der Tüte schauen ein paar Schokotierchen heraus.

Das Jeansmuster kommt zustande, wenn man mit einem groberen Pinsel dunkelblaue Farbe quer zur Tüte aufträgt und dann nochmal in die andere Richtung. So entsteht das Stoffmuster. Auf dem Pinsel sollte nur ganz wenig fast trockene Farbe sein. Mein erster Pinselstrich war auch fast zu satt aufgetragen.




Die Tortenplatte ist eine mit Folie überzogene MDF-Platte, die es in Baumärkten in vielen verschiedenen Stärken für wenig Geld gibt.

Liebe Grüße
eure Brigitte

Tanzen macht Spaß die fünfte


Heute sind wir zum 60. Geburtstag eines Kollegen meines Mannes eingeladen. Da er und seine Frau sehr gerne tanzen, so wie wir, bekommt Eberhard eine Tanztorte. Diesmal ist es eine Erdbeersahne mit Schokoganache und Bisquitteig. Hmmm.....
Das Rot ist gebrusht, ebenso die Tanzfiguren und der Lüster auf der Torte.





Liebe Grüße
eure Brigitte

Kurstorte- zweistöckige Torte stapeln am 15.10.16

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diesmal dekorieren wir eine rustikale Torte zur Hochzeit

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