02.06.2012

Topsy Turvy Hochzeitstorte rot-weiß mit Monogramm

Zur Hochzeit von lieben Bekannten durfte ich diese Torte machen. Die roten Schwertlilien, die Gloriosa und weiße Rosen sind aus Blütenpaste gefertigt. Hier habe ich das erste Mal meine Monogrammschablone verwendet, die Buchstaben sind ca. 6 cm hoch und das &-Zeichen ist mir zu verschnörkelt. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Die Buchstaben sind mit Gold gebrusht nachdem ich den ersten Versuch, sie zu pinseln, in den Eimer geworfen habe.



die Rosen aus meinem Rose Tutorial


Die Schwertlilie habe ich genauso in einem Blumenkatalog gesehen und dachte mir, die könntest du auch mal nachmachen. 


Das ist die Gloriosa, Anleitungen dazu gibt es im Heft Magie des Zuckers, Sonderausgabe Hochzeitstorten.


Ich wollte dieses süße Band um den Tortenrand legen, doch bei einer Topsy Turvy hat es mir dann nicht gefallen, so habe ich für die schlichte weiße Borte entschieden und das Band um das cakeboard gelegt.


Liebe Grüße
eure Brigitte

27.05.2012

Es ist Rhabarberzeit und da gibt es Rhabarbermuffins


Ich wollte mit meinem leckeren  Rhabarber-Baiser-Kuchen Rezept Muffins backen. Jedoch bin ich diesmal noch nicht so zufrieden, denn ich hätte viel mehr von dem Rhabarber rein tun müssen und auch die Baiserhaube müsste höher sein. Ich habe mich nicht getraut, das ganze Förmchen mit Rhabarberstücken zu füllen. 
Damit es trotzdem schön saftig schmeckt, habe ich den übrig gebliebenen Rhabarber abgekocht, daraus Rhabarbersahne gemacht und diese unter die Baiserhaube gestrichen.  Mhhhhhh, die ist richtig lecker. 

Rezept: 

Rhabarber waschen, in Stückchen schneiden mit Zucker und wenig Wasser weich kochen und mit dem Pürrierstab zu Mus zerkleinern. In die noch heiße Masse habe ich 1 Blatt Gelatine gegeben. Dann alles abkühlen lassen. Unter diese kalte Masse kommt dann 1 Becher geschlagene Sahne. Alles schön unterheben. Fertig ist die köstliche Creme. Die macht sich auch gut als Nachtisch, mit Erdbeerstücken serviert. 



Außerdem habe ich die Himbeerganache ausprobiert. Auch diese ist nicht so richtig gelungen, sie war wie Gummi. Ich musste einen großen Schwups Sahne darunterpürieren, dass es die richtige Konsistenz zum Spritzen bekam. Aber lecker schmeckt sie! Also weiter ausprobieren....




Ich hoffe ich habe euch Lust zum Nachbacken gemacht.

Liebe Grüße
Brigitte

18.05.2012

Wie bastle ich einen cupcake Ständer? DIY wooden cupcake stand

Da diese cupcake stands so schwer zu bekommen und noch dazu ziemlich teuer sind, habe ich mich entschlossen, mir im do it yourself Verfahren welche zu basteln. Die gedrechselten Holz-Ständer habe ich bei depot gefunden, eine Tischlerplatte von 0,8 cm war dann günstig zu bekommen. Die runde und die eckige Platte habe ich mit der Stichsäge herausgeschnitten, nachdem ich vorher mit Bleistift die Größe angezeichnet hatte. Das ging gar nicht so schwer, wie ich anfangs dachte. Mit Schmirgelpapier nachgeschliffen und mit Holzleim auf die Holzkerzenhalter geklebt. Es hält, also ich habe nicht extra geschraubt. 


Hier ist Platte mit Ständer im Rohzustand; irgendwie hat mir der Fuß so auch schon gefallen. Um die runde Platte habe ich dieses nette Filz-Dekorband geklebt. Zu Ostern sah es ganz putzig aus. 



Um die eckige Platte wollte ich unbedingt diese Mäusezähnchenleiste machen.



Die Leisten habe ich entsprechend der Platte gekürzt und angeklebt.


Tata, fast fertig! Nachdem alles getrocknet war habe ich die cupcake Ständer noch mit weißer Acrylfarbe angestrichen und zum Schluss zweimal lackiert. Nun haben sie eine seidenmatte Lackoberfläche. Eigentlich wollte ich Ständer in Pastelltönen haben, doch für´s erste Mal habe ich lieber mit weiß angefangen. Ich war ganz entzückt, als ich den Ständer aufgestellt habe, ich finde die Borte macht den Ständer viel wertiger.


Hier sind sie fertig und dienen in Zukunft als cupcake Ständer oder auch als Tortenplatte.



Vorsicht Suchtgefahr!

Liebe Grüße
eure Brigitte

15.05.2012

Windrad Torte aus Fondant

Ich habe es gewagt und habe das erste Windrad, Originalnachbau der Firma Enercon, aus Fondantmasse hergestellt und es auf die Geburtstags - Torte meines Sohnes gestellt, der bei der Firma als Windkraftanlagentechniker arbeitet. Das Windrad ist gute 30 cm hoch. Ich hatte so meine Mühe damit, dass das Ding gerade stehen geblieben ist, bis es ganz trocken war.
Happy Birthday lieber Andi!









Alles Liebe
Deine Mama

06.05.2012

Wie mache ich eine Rose mit Rosenblättern /rose tutorial

Nachdem ich für die nächste Hochzeitstorte viele Blumen brauche, habe ich dabei ein paar Bilder für ein  "rose tutorial" für euch gemacht. Ich brauche diesmal weiße Rosen und nehme hierfür gekaufte Blütenpaste von Squires Kitchen. Die ist wirklich unübertroffen dünn auszuwellen und die Struktur beim Veinen kommt sehr schön heraus. Die ausgestochenen Blütenblätter müssen gleich unter eine Plastiktüte gelegt werden, da die Blütenpaste sehr schnell trocknet. 
Ich möchte bei diesen Rosen versuchen, in der Rosenmitte spiralförmige Blütenblätter von innen heraus hinzubekommen. Die erste war noch nicht so, die weiteren waren dann schon schöner. Ich finde es aber trotzdem schwer, dass diese Spiralen ganz eng in der Mitte anfangen, weil die Blütenblätter so breit sind.
Für diese Rose habe ich nur zwei Größen der Ausstecher verwendet und mit der ersten Größe 12 Blätter ausgestochen.


Mit dem Metallballtool schön von innen heraus in kreisenden Bewegungen das Blatt dünner werden lassen, zum Schluss noch ein paar mal fest am Rand entlang streichen. Je dünner desto schöner wird die Rose!


Das Blütenblatt in den doppelseitigen Veiner legen dann hat es eine wunderbare Struktur. Mit dem großen Balltool am unten Blütenrand eine Kuhle machen, dann legt sich das Blatt besser um den Rosenkern.


Mit etwas Gumkleber, ich mache mir eine Mischung aus Kukident extra stark und eine halbe Tasse  abgekochtes Wasser, das ich im Schraubglas ein paar Wochen aufheben kann, das Blatt unten leicht benetzen.


Hier habe ich kein Bild vom Anfang, diesmal habe ich Styroporkugeln mit Draht hergenommen (rose cone).



Es erleichtert das Rosenmachen enorm und die Rose wird durch den leichten Styroporkern nicht so schwer.
Die ersten zwei Blätter werden dicht an der Kugel angeklebt, so dass sich eine geschlossene Spitze ergibt. Die weiteren Blätter werden dann facettenförmig, hier sieht man es schön, immer bis zur Hälfte des letzten Blattes hineinstecken und angeklebt. D. h. der Kleber muss erst mal nur auf die linke Seite des Blattes gepinselt werden.



Diesen "Rosenkern" lasse ich dann erst trocknen, bevor ich von der nächsten Größe 5 weitere Blätter ausgestochen und wie vorher gezeigt behandelt habe.


  

Die letzten 5 Blätter habe ich dann kopfüber, irgendwie ist das einfacher händelbar, wieder mit der gleichen Methode angeklebt. Hier schiebt man dann das neue Blatt nach links unter das vorhergehende und arbeitet sich nach rechts weiter.




So sieht dann die fertige Rose aus, die natürlich noch von unten behandelt werden muss, wenn sie ganz getrocknet ist. Es gibt viele Methoden, so ein Blütenblatt zu gestalten. Entweder den ganzen Rand rund nach außen biegen oder immer die äußere linke Seite stark nach außen zu legen, oder in der Mitte einen kleinen Knick zu machen und links und rechts nach außen biegen. Hier wollte ich ein wenig ausprobieren und habe von allem etwas gemacht.



Mit dem Galyxausstecher dann hellgrüne Blütenpaste ausstechen. Ich schneide noch mit der Schere seitlich etwas hinein, wie man hier sieht. Mit verschiedenen Grüntönen und etwas burgunderroter Puderfarbe färben, unten durch den Draht nach oben schieben und unter der Roseblüte festkleben.





Einen kleinen Kegel aus Blütenpaste formen und dazukleben. Jetzt wird der Stiel noch mit nilegreen Floristenband umwickelt. Für die, die noch nicht damit gearbeitet haben, das Floristenband fängt erst an zu kleben, wenn man es zieht. Wenn ich mich an mein erstes Mal erinnere, ich hätte das Band am liebsten in die Ecke geschmissen, weil ich nicht wusste, wie man damit umgeht. 
Endlich habe ich mir so einen Cutter zugelegt, der entweder das Band halbiert oder sogar viertelt, für besonders dünne Blütenblätter. Große Erleichterung!



Ein Edel-Rosenblatt besteht immer aus 5 Blättern. Wenn´s mehr Blätter sind in der Natur, ist eine wilde Rose.Das größere Blatt sitzt oben, die kleineren werden paarweise daruntergesetzt.



So sieht dann das fertige Rosenblatt, umwickelt mit Floristenband  aus. Die  Blätter sind mit Glaze/Alkohol 50/50 % bepinselt. Dadurch werden die Puderfarben schön fixiert und  glänzen ganz leicht. Das geht aber auch mit Wasserdampf.



Hier zeige ich euch meine Rosenblattausstecher, die wirklich sehr feine Zacken haben, manchmal hängt sogar noch ein dünnes Fädchen dran. Damit sehen dann die Blätter total echt aus.


Diese Puderfarben habe ich für die Rosenblätter hergenommen.





Die Blütenblätter habe ich auf der Rückseite und
innen im Blütenkegel ganz leicht hellgrün abgepudert.






Fertig ist die weiße Rose mit Blütenblatt.




Ich hoffe mit meiner Schritt für Schritt-Anleitung denjenigen, die es ausprobieren möchten, Mut gemacht zu haben.

Liebe Grüße
Brigitte


04.05.2012

Hochzeitstorte in pink-grün-weiß mit Monogramm und Schleife

Dies ist meine erste Hochzeitstorte, bestehend aus Sachertorte unten, in der Mitte Himbeersahne und oben Vanillebuttercreme und Brigittes Biskuit. Die schöne Brosche ist mit einem Mould von Karen Davis gemacht. Ich finde, diese Broschen peppen so eine Schleife ganz schön auf.





Hier kann man gut sehen, dass man auch aus einem nicht so schön gerade gebackenen Kuchen, hier ist es die Sachertorte, mithilfe von Kuchenbröseln und Schokoganache, die in die offenen Stellen gedrückt werden,  noch eine gerade Torte hinbekommt. Mir ist das sehr wichtig, dass die Torte schöne gerade Seiten hat, sieht doch der Fondant dann gleich viel besser aus. Die so eingestrichene Torte lasse ich über Nacht im Kühlschrank leicht antrocknen. Am nächsten Tag kann sie dann prima mit Fondant überzogen werden.





Liebe Grüße
Brigitte




25.04.2012

Brigittes Biskuit ganz einfach und schnell

Biskuitteig

Rezept für eine Tortenform von 26 cm Durchmesser:

6 Eier im ganzen
200 g Zucker
1 Vanillezucker
150 g Mehl, 50 g Mondamin,  evtl 1 Essl. Kakao für dunklen Biskuit
1 Teel. Backpulver


Schon immer backe ich meine Biskuitböden nach diesem Rezept, bei dem die Eier im Ganzen geschlagen werden. Das erspart Zeit und weitere Schüsseln.
Die ganzen Eier mit dem Zucker und Vanillezucker mindestens 15 Minuten ! schlagen. Das Mehl, Mondamin und Backpulver mischen und sieben, das ist ganz wichtig, dass Luft zwischen das Mehl kommt. Diese Mehlmischung über die geschlagenen Eier geben und mit einem Rührbesen leicht unterheben nicht mit der Maschine! Dabei gründlich vorgehen bis keine Mehlklumpen mehr zu sehen sind. Diesen Biskuitteig dann in die vorbereitete, mit Backpapier ausgelegte Kuchenform der Wahl einfüllen und sofort in den Ofen schieben. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man Biskuitteig nicht stehen lassen sollte, je schneller er im Ofen ist, desto schöner wird er. Mein Biskuitteig bekommt am Schluss in der Mitte eine ganz leichte Wölbung, die beim Stürzen und erkalten verschwindet. So erhält man einen perfekten und geraden Biskuitboden für Torten.
Ich liebe die Kuchen-Formen von Invicta, die es in England gibt, da ich festgestellt habe, dass die Kuchen in diesen hellen  Formen ideal backen. Somit erspart man es sich, außenherum ein feuchtes Zellstofftuch zu wickeln. Bei dunklen Backformen werden die Ränder schnell dunkel und innen ist der Teig oft noch nicht fertig gebacken.
Backzeit: Ca. 60 Min. bei 150 - 160 Grad. 
Das ist jedoch vom Ofen abhängig und man sollte immer die Stäbchenprobe machen. Mit einem sauberen Schaschlikspieß in die Mitte des Kuchens einstechen. Wenn nichts mehr am Spießchen hängenbleibt ist der Boden fertig. Den gebackenen Biskuitboden auf einen Gitterrost stürzen, dass er von allen Seiten auskühlen kann. 

Hier sieht man noch das Backpapier um den Kuchen.


Das sind die ovalen Kuchenformen von Invicta. Ich mag es, dass sie ca. 10 cm hoch sind, da kann nichts so schnell überlaufen beim Backen.


Ich wünsche euch gutes Gelingen beim nächsten Biskuitbodenbacken!


Eure Brigitte
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