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Motivtortenkurs für Einsteiger vom 08. März 2014 in Neubrunn bei Würzburg/Bayern

Die Teilnehmerinnen vom Motivtortenkurs haben sich alle Mühe gegeben, diesmal war kein Thema vorgegeben, ich wollte deren Kreativität herauslocken und es sind wunderbare Dekorationen entstanden: Es hat wieder sehr viel Spaß mit euch gemacht!













Eine Pause tut so gut, nach 3 Stunden werkeln hatten wir ordentlich Hunger, es gab süße und deftige Gugl´s zum Kaffee.
Die Ergebnisse, die sich wahrlich sehen lassen können:











Liebe Grüße
Brigitte

Baby Frederik ist da!

Weil die Oma ihren Enkel nun endlich besuchen wollte, hat sie dieses süße Törtchen zum Kaffee mitgebracht. Das Innenleben besteht aus Sachertorte, getränkt mit Marillenlikör und Marillenmarmelade. Die Seerose und das Blatt sind aus dieser Blütenpaste handgemacht. 




Sachertorte nach `Oma Buchholz`aus dem Torten Talk. Sie ist nach wie vor mein Favorit. 


Liebe Grüße
Eure Brigitte

Sugar rose David Austin/Zucker Rose

Diese Englische Rose vom Züchter David Austin, haben es mir schon lange angetan. Nun ist die Herstellung des inneren Teiles eine ganz andere. Es sind im Inneren 5 - 6 kleine cones, die mit Blütenblättern umhüllt werden, wobei es da nicht so akkurat zugehen muss. In echten Rosen fallen auch mal einige Blättchen aus der Reihe. Die Rosen sind aus meiner selbst hergestellten Blütenpaste gefertigt. 






 Hier ein Bild im Garten, zwischen den niedrigen Pflanzen.


Liebe Grüße
eure Brigitte

Geniale Blütenpaste für Rosen und sonstige Blumen selbst gemacht - Flowerpaste recipe DIY

Hier habe ich ein wirklich tolles Rezept für eine Blütenpaste gefunden. Ich habe sie schon mehrmals gemacht, letztes Mal war sie etwas zu klebrig, ich hatte wohl zu viel Flüssigkeit genommen. Diesmal bin ich so begeistert von der Konsistenz der Blütenpaste, weil ich es leicht abgewandelt habe. Das Rezept ist eigentlich von Dusky rose Veiners. Der Essig in der Blütenpaste soll die Keimbildung reduzieren, der Geruch verschwindet recht schnell.

Rezept Blütenpaste:


500 g Puderzucker, gesiebt
7 Blätter Gelatine
5 gestrichene Teel. Traganth, CMC oder Kukident Extra Stark
2 Teel. flüssige Glukose
2 Teel. Palmin Soft
1 Eiweiß ohne Faden
10 Teel. weißen Essig, (etwa 35 ml abgemessen)

Den Essig mit der Gelatine 10 - 15 Min. in einer Keramikform einweichen lassen. Die eingeweichte Gelatine auf dem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Ich habe es sonst in der Mikrowelle gemacht, ich glaube über dem Wasserbad ist das schonender. Das Wasser sollte  nicht kochen. Wenn die Gelatine anfängt zu schmilzen, umrühren um sicherzustellen, dass sie sich schön auflöst. In diesem Stadium fügt man die Glucose und das Fett hinzu. Rühren bis sich alles aufgelöst hat.
Den Puderzucker in eine große Kunststoffschüssel sieben und das Kukident oder CMC, was ihr grad zuhause habt, untermischen. Es macht keinen Unterschied, welche Art von Bindemittel ihr verwendet. Diese Puderzuckermischung in kurzen Schüben in der Mikrowelle warm werden lassen. Das Puderzuckeranwärmen ist ganz wichtig, weil die Zutaten sich besser miteinander verbinden und die Paste ultrafein wird. Puderzucker aus der Mikrowelle nehmen. Wer eine Küchenmaschine hat, den Puderzucker nun in die Rührschüssel der Küchenmaschine umschütten. Dahinein kommt sogleich das Gelatine-Gemisch und das Eiweiß. 
Nun auf mittlerer Stufe alles mit einem Schlagrührer, kein Ballonrührer, verrühren bis alles schon vermischt ist. Die Masse wird sehr warm. Evtl. Reste vom Schüsselrand nach unten schaben. Ich habe mir vor kurzem für die Kitchen Aid den Rührer mit Silikon zugelegt, da ist das überflüssig. Wenn die Mischung zu weich ist, noch etwas Puderzucker dazugeben. Das ganze aus der Schüssel nehmen und auf einer Silikonunterlage mit gefetteten Händen zu einer Wurst kneten bzw. formen. Das sollte man recht flott machen, weil die Blütenpaste schnell austrocknet. In zwei Plastiktütchen verpackt hält sie einige Monate bei Zimmertemperatur.
Wer sich exakt an die Flüssigkeitsmengen hält, bekommt eine richtig feste, sehr elastische Blütenpaste.
Am nächsten Tag war sie perfekt, jedoch habe ich sie auch schon frisch verwendet.
Ganz wichtig ist, dass man die Blütenpaste vor der weiteren Verarbeitung mindestens 5 Minuten durchknetet, bis sie schön zart und weich ist!!











 nach dem Einfärben




Das Endprodukt, na wie findet ihr die Rose?


Liebe Grüße
Brigitte

Rezept Blütenpaste II


Ich war ja schon von meiner ersten Blütenpaste angetan, bis ich die von dusky rose veiner probierte. An ihr gefällt mir so, dass sie so schön fluffig ist und durch den weißen Essig einen natürliches Konservierungsmittel  hat. Nicht dass mir die Blütenpaste kaputt gegangen wäre, aber irgendwie habe ich ein gutes Gefühl, wenn sich die Bakterien nicht so schnell breit machen. Essen wird man diese Kunstwerke aus Blütenpaste sowieso nicht, das ist meist viel zu schade. Sie lässt sich auch sehr schön verarbeiten. 

Hier ist das Rezept:

500 Gramm Puderzucker
7 Blätter Gelatine oder Gelatinepulver (12-14 Gramm)
10 Teel. weißer Essig, entspricht 35 ml (genau abmessen)
4 gestr, Teel. Traganth oder CMC oder Kukident extra stark,
2 Teel. flüssige Glukose
2 Teel. weißes Fett (Palmin soft)
1 Eiweiß (Faden entfernen)


Die Gelatine mit dem Essig zusammen einweichen lassen, bis sie aussieht wie ein Schwamm, ca. 10 Min. Die Schüssel über das Wasserbad hängen und die Gelatine schmelzen lassen. Dabei vorsichtig umrühren um sicher zu sein, dass alle Körnchen geschmolzen sind. In diesem Stadium gibt man Glucose und das weiße Fett in die Gelatinemischung. Rühren bis alles aufgelöst ist.
Der ganze Puderzucker wird in eine große Schüssel gesiebt, das geht am besten mit dem Haarsieb, dazu kommt das CMC oder Traganth. Diesen Puderzucker dann in der Mikrowelle erwärmen. Der Puderzucker soll sich warm anfühlen. Nicht zu lange in der Mikrowelle lassen, sonst wird der Puderzucker körnig. Wer keine Mikrowelle hat, kann dies auch über dem Wasserbad tun.
Entferne den warmen Puderzucker, drücke in die Mitte eine Mulde. Dahinein kommt das Gelatine-Gemisch und das Eiweiß. Nun sollte das ganze recht zügig mit einem Quirl oder der Küchenmaschine gemixt werden, bevor der Puderzucker erkaltet. Ist alles schön vermischt, streicht man das ganze auf eine mit Puderzucker bestreute Silikonmatte. Jetzt sieht es aus wie ein kleines Chaos, aber das ist schnell vorbei.
Die Masse ist noch sehr weich, aber man sollte nicht Unmengen an Puderzucker dazu geben, weil es eh noch härter wird, ist sie erst abgekühlt. Das ganze schön durchkneten, falls es noch zu weich ist, etwas Puderzucker unterkneten. Die Masse sollte elastisch und zäh aber fest sein. 
Nun wäscht man sich die Hände (geht wirklich viel besser!) und schmiert sie mit ein wenig Palminfett ein. Knete das ganze noch einmal gründlich durch. Das Ergebnis ist eine tolle glatte weiße Paste. Rolle es in eine Wurst und schneide es in kleine Portionen. Jedes Stück der Paste außen mit etwas Fett einreiben und luftdicht im Plastikbeutel verpacken. Das Ganze am besten nochmals in eine Tupperschüssel o.ä. geben.  
Die Blütenpaste hält sich wochenlang im Kühlschrank.
Das obige Rezept enthält Essig, der ein natürliches Konservierungsmittel ist und diese Paste hält wirklich sehr lange im Kühlschrank. Als ich sie das erste Mal gemacht habe, war ich total begeistert vom Ergebnis.
Ach ja ganz wichtig! Vor der Verwendung muss die Paste gründlich durchgeknetet werden. Falls sie etwas körnig ist, geht das vom langen Kneten weg.


Liebe Grüße
Brigitte

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diesmal dekorieren wir eine rustikale Torte zur Hochzeit

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